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  • Sarah

#Laufmotivation




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Als ich 2014 mit dem Laufen angefangen habe, hätte ich niemals gedacht, wohin mich der ganze Sport einmal bringen würde. Angefangen von kleinen Volksläufen hat mich der Berlin Halbmarathon 2014 ins totale Lauffieber gebracht. Ich habe in wenigen Monaten meine Halbmarathonzeit von 2:11h auf 1:50h verbessert und bin nur ein Jahr später meinen ersten Marathon, ebenfalls in Berlin, 2015 gelaufen. Seitdem habe ich nun 7 Marathon in den Beinen und 2020 soll eigentlich auch der Chicago Marathon im Herbst folgen (schauen wir mal, ob das was wird).

  • Woher kommt also die ganze Laufmotivation und vor allem der Spaß daran?

2014 waren es vor allem Wettkämpfe, die mich total motiviert haben. Einfach ins Ziel zu kommen und etwas geschafft zu haben, war für mich ein absolutes Glücksgefühl. Außerdem bin ich mittlerweile Leidenschaftlicher Medaillensammler und es ist für mich noch immer eine tolle Erinnerung (und ein toller Wandschmuck). Auch wenn man bei solchen Wettkämpfen (außer vielleicht kleineren Volksläufen) keine Chancen auf die Treppchen Plätze hat, ist es für einen selbst doch trotzdem ein Sieg, wenn man die eigene Bestzeit verbessert hat oder eine Distanz gefinisht, an die man früher nie geglaubt hätte.


Vor kurzem habe ich zum Thema Laufmotivation auch eine Instagram Umfrage gestartet und ich war erschlagen von der Resonanz. Tatsächlich werden die meisten ebenfalls von Wettkämpfen motiviert. Außerdem fielen immer wieder Begriffe wie: Kopf ausschalten, die Natur genießen, Spaß haben, mit Freunden unterwegs sein etc. All dem kann ich auch nur zustimmen und motivieren mich ebenfalls. Mittlerweile habe ich auch so ein inneres Bedürfnis mir einfach mal den Kopf freizulaufen.

In Zeiten von Corona wurde uns nur leider diese Motivation genommen. Es finden derzeit leider keine Läufe statt und ob sich das mit in den Herbst hinein noch ändert ist fraglich. Trotzdem geben uns derzeit Virtuelle Läufe die Möglichkeit ein Hauch von Wettkampfatmosphäre zu bekommen.

Aber es gibt trotzdem Faktoren, die mich neben Wettkämpfe auch motivieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ausstattung. Vor allem bei Frauen heißt es ja immer, dass wir so viele Paar Schuhe besitzen würden. In meinem Fall besitze ich tatsächlich mehr Laufschuhe als normale Schuhe. Gerade jetzt locken sehr viele Händler mit besonderen Angeboten. Sobald ich neue Schuhe an den Füßen habe, bin ich immer total aufgeregt und möchte sie auch direkt testen. Natürlich hält die Magie eines neuen Schuhs nicht für alle Trainingseinheiten an, aber es motiviert definitiv wenn man sich darin wohlfühlt. Dasselbe gilt auch für Laufklamotten. In meinen Augen gibt es nichts Schlimmeres, als zu enge oder zu weite Sportsachen. Außerdem trage ich beim Laufen auch viel mehr Farbe, als ich im Alltag tragen würde. Da passen dann eben auch mal die bunten Socken nicht zum Rest des Outfits aber das ist ja egal.

Eine meiner größten Laufmotivation ist definitiv auch meine Laufuhr. Ich finde es einfach genial über den gesamten Tag hinweg alles zu Tracken (egal ob es Schritte oder Treppen sind). Außerdem möchte ich beim Training einfach wissen, wie ich gerade unterwegs bin. Mittlerweile können die Uhren ja gefühlt alles und ich habe sie auch tatsächlich 24/7 an meinem Handgelenk. Ich trage derzeit die Garmin Forerunner 945 und sie hat mich auch noch nie hängen lassen. Egal ob Marathon, 55km Wandern, Fahrrad fahren, Schwimmen etc. sie ist immer dabei. Außerdem kann man die Uhr auch noch mit weiteren Apps verbinden, so dass man eine noch größere Auswahl hat. Das ebenfalls Schöne daran ist, dass man sich auch durch die Uhr schon Routen planen kann und diesen dann einfach nur noch folgen muss. Ich glaube es gibt aber kaum noch jemanden, der tatsächlich keine Uhr am Handgelenk hat. (hier gehts auch zum Testbericht der Garmin Foreunner 945)



Ein ebenfalls positiver Aspekt am Lauftraining war mein Gewichtsverlust. Tatsächlich waren es knapp 15 Kilo, die ich in den Jahren verloren habe. Ich muss auch dazu sagen, dass ich dies ohne eine große Umstellung meiner Ernährung geschafft habe. Ich esse nach wie vor gern mal eine Pizza, Burger, Kuchen oder eben sonstige Leckereinen. Ich schaue halt einfach darauf, dass ich trotzdem ausgewogen in meiner Ernährung bleibe und fahre damit auch wirklich gut. Für mich war die Gewichtsabnahme ein positiver Aspekt und auch ein paar von Euch haben mir geschrieben, dass sie sich einfach seitdem sie Laufen viel wohler in ihrer Haut fühlen. Das ist definitiv ein weiterer Punkt, der die Laufmotivation höher schraubt, da man sich einfach mal mehr gönnt, als man es ohne Sport machen würde.

Das aller wichtigste am Laufen ist und bleibt aber trotzdem der Spaß. Ohne Spaß am Laufen helfen auch keine anderen Faktoren. Auch wenn der ein oder andere das Laufen am Anfang gehasst hat, höre ich immer wieder, dass es nach dem zweiten oder dritten Mal ja dann doch irgendwie gut war. Ich muss auch sagen, dass ich seitdem einfach ein ganz anderes Körpergefühl und viel mehr Energie habe. Natürlich gibt es aber auch immer mal Tage, an denen man einfach fertig oder erschöpft ist. Das ist in meinen Augen aber auch völlig normal. Das heißt daher nicht gleich, dass ihr automatisch unmotiviert seid, sondern der Körper einfach mal eine Pause braucht.

Also genießt genau DAS weiterhin, was ihr am Laufen so mögt und lasst euch vor allem die Motivation durch die derzeitige Lage nicht nehmen.

Sarah

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